Schule ohne Rassismus

Europas Schulen gemeinsam gegen Rassismus Jeder siebte Jugendliche in Deutschland ist ausländerfeindlich, jeder dritte findet, dass zu viele Ausländer in Deutschland leben. Das ergab eine Studie des Kriminologen Christian Pfeiffer aus dem Jahr 2009. Vor allem an deutschen Schulen ist Rassismus allgegenwärtig. Das betrifft jedoch nicht nur Immigranten, sondern allgemein alle Minderheiten, wie Homosexuelle oder Behinderte. Doch nicht nur in Deutschland steigt die Ausländerfeindlichkeit bei Jugendlichen, Rassismus ist ein globales Problem. Besonders Schulen in Europa sind einer von vielen Brandherden, hier sind Vorurteile und sogar Gewalt keine Seltenheit. Der Grund für diesen Anstieg liegt oftmals daran, dass es immer leichter ist die Ursache für Probleme auf Minderheiten abzuwälzen, sowie die Abgrenzung aufeinandertreffender Kulturen. Doch es geht auch anders. Viele Schulen in Europa zeigen, dass Schule ohne Rassismus möglich ist. Es gibt unter diesen Schulen gemeinsame Projekte, durch diese Beispielsweise Schüleraustausche und andere Aktionen ermöglicht werden. Gemeinsame Projekte fördern nicht nur den kulturellen Austausch, sondern bereiten die Schüler an Schulen in Europa außerdem auf den internationalen Arbeitsmarkt vor. An einer Schule ohne Rassismus macht Toleranz keinen Sinn, denn Schüler sollen sich nicht nur tolerieren, sie sollen sich akzeptieren. Viele gemeinsame Projekte und Ausflüge in andere Länder verstärken den Gedanken einer Jugend, welche weder in Rassen noch in Klassen unterteilt ist. Schule ohne Rassismus macht Schule. Schüler sowie Lehrer müssen Initiative ergreifen, europaweite Projekte fördern und Zivilcourage und Solidarität fördern, um der Ausbreitung von Rassismus Einhalt zu gebieten.

 

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bildung; Europa; gegen Rassismus; Projekte; Ausfluege